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:::::::::::::::::: fr, 19.05.2000, 18.00 uhr :::::::::::::::::: einchecken - freundliche begrüssung als "reverend", erst mal einen kaffee nach ellenlanger fahrt im d-zug. die akustischen probleme bei der begrüssungsansprache zerren schon nach kurzer zeit an den nerven der zuhörer - erstaunlich wie wenig entspannt das geschätzte publikum auf technische probleme reagiert. :::::::::::::::::: fr, 19.05.2000, 19.00 uhr :::::::::::::::::: akustische zeit-zeichen, frank groteschlüten ein start ganz nach meinem geschmack - der mann hat radio gemacht. da sitzt jeder satz, die hörzeichen kommen auf den punkt. eine sehr unterhaltende dreiviertelstunde, die hunger auf mehr macht. :::::::::::::::::: fr, 19.05.2000, 19.45 uhr :::::::::::::::::: navigation in der seefahrt, prof. jens froese klasse thema - spannende einblicke: kommunikationsdesign für navigationsoberflächen. :::::::::::::::::: sa, 20.05.2000, 10.15 uhr :::::::::::::::::: schriftsystem in amerika vor columbus, manfred kudlek herr kudlek konnte nicht kommen, dafür spricht seine charmante aber der deutschen sprache nicht sehr mächtigen assistentin. die durchaus interessante sprachvermischung in kombination mit weiteren technischen schwierigkeiten, erzeugt schon bald erneute missfallensbekundungen aus dem publikum. schade schokolade. :::::::::::::::::: sa, 20.05.2000, 11.00 uhr :::::::::::::::::: afrikanische mnemotechniken, getie gelaye/katrin pfeiffer nach der bildersprache der azteken und maya ein weiteres interessantes thema. die geschichtskultur afrikanischer stämme die nur durch das weitererzählen in form von liedern aufrecht erhalten wird. leider war der vortrag nicht flüssig genug und zog sich ein wenig in die länge. :::::::::::::::::: sa, 20.05.2000, 12.15 uhr :::::::::::::::::: analoge navigation in büchern und bibliotheken, prof. ulrike stoltz mit ihrem positiven auftreten hatte frau stoltz die zuhörer schnell auf ihrer seite. die gelungene mischung aus unterhaltenden bonmots und überraschenden fakten aus der geschichte der informationsarchivierung machten den vortrag zu einem kurzweiligen vergnügen. :::::::::::::::::: sa, 20.05.2000, 13.00 uhr :::::::::::::::::: mit typografie steuern, jens schmidt auf diesen vortrag hatte ich mich sehr gefreut, hatte ich mir doch gewünscht mehr über den antrieb dieses hervorragenden gestalters zu erfahren. leider wurde ich nicht wirklich schlauer, yenz verzettelte sich beim umher klicken in den vorgestellten anwendungen so sehr das zuerst das publikum und dann auch er den roten pfaden verlor. und irgendwie sah zum schluss alles gleich aus. hm... diskussion/nachfragen fiel aus da die veranstaltung völlig aus dem zeitrahmen geplatzt war und wir mit hängenden mägen richtung buffet maschierten. das lange anstehen vor dem essen war nicht wirklich witzig. :::::::::::::::::: sa, 20.05.2000, 15.45 uhr :::::::::::::::::: en piktogramm ist mehr als 28 buchstaben, rayan abdullah irgendwie wurde ich das gefühl nicht los, dass der referent nicht so recht vorbereitet war, obwohl er bestimmt nicht zum ersten mal über dieses thema sprach. aber die langatmigen ausführung zum thema "konflikte in der rezeption von pictogramme in verschiedenen kulturkreisen" geriet zu sehr richtung binsenweisheiten. :::::::::::::::::: sa, 20.05.2000, 16.30 uhr :::::::::::::::::: experiments in internet design, prof. dr. martin krampen die absolut akademische herangehensweise in bezug auf die konzeption eines usability-test für website-design, trieben mir und auch ein paar anderen anwesenden netzarbeitern die schweissperlen auf die stirn. kopfschütteln. ich verabschiede mich für heute vom forum und überarbeite meinen vortrag um a) weniger zu verwirren und b) in etwa nur 20 minuten vorzutragen. den rest des tages verbringe ich im hotel und kurz beim italiener, s. nebensachen. :::::::::::::::::: so, 21.05.2000, 10.15 uhr :::::::::::::::::: navigable structures/navigation in cyberspace, prof.tanja diezmann die vorgestellten diplomarbeiten sahen nicht nur richtig gut aus, sondern schienen auch noch zu funktionieren. interessante denkmodelle, durchdachte spielereien mit texten. alles ein wenig zu abstrakt für meine kleine welt - aber geht in ordnung. aber das nächste mal bitte kein promovideo vorab, ok tanja?! :::::::::::::::::: so, 21.05.2000, 11.00 uhr :::::::::::::::::: useware-gestaltung als herausforderung für ergonomie und design, prof. h. oberquelle eine aussage ist hängengeblieben "ich weiss nicht warum die designer immer jede oberfläche neu erfinden müssen, anstatt sich bewährter standards und erfahrungswerte zu bedienen." ich will versuchen den rat zu beherzigen - danke. :::::::::::::::::: so, 21.05.2000, 12.15 uhr :::::::::::::::::: oneway|anyway, dirk uhlenbrock no comment, ausser ein paar beschreibenden worten. aber vielleicht findet sich da draussen ja jemand der ein paar kommentare loswerden möchte?!?! :::::::::::::::::: so, 21.05.2000, 13.00 uhr :::::::::::::::::: die tastbare brailleschrift, günter-c. althans nach dem einblick in die arbeit der blindenanstalt habe ich meine arbeit für nicht mehr all zu wichtig genommen. die bewegen richtig was. noch ein paar kurze worte gewechselt und ab zum hbf... |
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